Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Kämpfen lohnt sich

Maik Brückner

Zu beneiden sind die Anwohner der B 170 nicht. Tagein, tagaus rollt eine Lkw-Lawine an ihren Häusern vorbei. Deshalb ist es nur verständlich, wenn sich Widerstand regt und sich Bürgerinitiativen bilden.

Das „Lebenswerte Erzgebirge“ kämpft nun seit über einem Jahr wie der legendäre Don Quichotte gegen die Windräder. Viel hat es nicht gebracht, könnte man glauben: Trotz Flutschäden wurde die B 170 für den Schwerlasttransport wieder geöffnet und ein Lkw-Nachtfahrverbot wird es auch nicht geben. Also aller Kampf für die Katz?

Mitnichten. Drei wichtige Ziele haben die Bürgerinitiative gemeinsam mit ihren böhmischen Partnern erreicht: Zunächst einmal setzten sich die Regierungen von Sachsen und Tschechien mit den Bürgerinitiativen an einen Tisch. Zweitens: Im kommenden Jahr wollen beide Seiten über eine Tonnagebegrenzung für die B 170 nach Fertigstellung der A 17 reden. Und drittens: Sachsen wird sich gemeinsam mit Böhmen stark machen, dass die B 170/I 8 nach 2006 mautpflichtig wird.

Zugegebenermaßen haben die Bürgerinitiativen nicht alle Forderungen durchsetzen können. Aber immerhin haben sie die beiden Regierungen veranlasst, sich intensiver mit den Problem der Anwohner der B 170 zu beschäftigen und in einigen Punkten nachzugeben. Das sollte den Bürgerinitiativen Mut machen, weiter zu kämpfen.

Sächsische Zeitung (Lokales Dippoldiswalde ), 08.11.2003

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