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Die Zeitbombe tickt

Selbst Gefahrguttransporter rollen über die Baustelle B 170 / Keiner verbannt Lkws
Von Mandy Schaks

Die Gefahrguttransporte müssen sofort runter von der B 170, um die Menschen nicht zusätzlich zu gefährden", steht für Margot Welsing aus Elend fest. „Es sind schließlich schon genug Unglücksfälle passiert." Gar nicht auszudenken, wenn jetzt noch der Winter Einzug hält und die 40-Tonner durch die Baustellen schlittern. Und mittendrin im Pkw-Verkehr, der spätestens Ende des Monats die Hochwaldstraße nicht mehr als Umgehung nutzen kann. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Raatz denkt mit Grausen daran. Ihre Fraktion forderte im Landtag mehr Sicherheit gerade bei Gefahrguttransporten. Raatz sieht durchaus Möglichkeiten, gefährliche Straßenabschnitte für die Fracht von gefährlichen Gütern zu sperren.

Hohe rechtliche Hürden

„Dabei denke ich beispielhaft an die B 170 Dresden-Zinnwald", sagte sie. „Weil es meiner Meinung nach nicht zu verantworten ist, dass gefährliche Güter auf einer Piste transportiert werden, die vielerorts immer noch Baustelle ist." Mit der Rollenden Landstraße gebe es darüber hinaus eine weitaus sicherere Alternative. Doch es traut sich offenbar keiner, die Gefahrguttransporte von der B 170 auf die Schiene zu verbannen. Ob sich eine solche Sperrung und Umleitung durchsetzen lässt, sei juristisch umstritten, ließ Wirtschaftsminister Martin Gillo verlauten. Rechtlich sei das nur möglich bei einer konkreten Gefahrenlage. Und diese sieht offenbar immer noch niemand.

Sächsische Zeitung, Dienstag, 21. Oktober 2003

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