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Ministerium will Lkw-Maut für die B 170 prüfen

Vorher werden Folgen für die Wirtschaft abgewogen

Weißeritzkreis. Laut Bundesverkehrsministerium soll die B 170 nach der geplanten Öffnung der A 17 „mit in die Untersuchungen zum mautverdrängten Verkehr“ aufgenommen werden. Dies teilte Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten auf der Stadtratssitzung am Montag mit. Es soll dann geprüft werden, ob Lkws auf die Bundesstraße ausweichen, um der Maut auf der A 17 zu entgehen. Dadurch könnten sie Geld sparen.

Laut Gesetz kann der Bund auf bestimmten Abschnitten von Bundesstraßen Maut kassieren. Generell ist das nach EU-Recht auf Bundesstraßen nicht möglich. Sollte es auf der B 170 eine Maut geben, erhöhen sich damit jedoch Transportkosten für alle Lkws über zwölf Tonnen Gesamtgewicht. Das betrifft dann auch die ansässige Wirtschaftsunternehmen und den regionalen Verkehr. Laut Bundesministerium sei dies vor der Einführung einer Maut abzuwägen.

„Eine Maut für die Bundesstraße wäre ein Schuss nach hinten“, sagt Simone Scheinert aus Dittersdorf vom gleichnamigen Transportunternehmen, das in der Region unter anderem Milch befördert. Die Transportkosten seien schon hoch. Sie vermutet: „Zum Schluss gehen die Warenpreise in die Höhe und der Endverbraucher muss dafür zahlen.“ Sie kann sich nicht vorstellen, dass viele Lkws die B 170 der A 17 vorziehen werden, „denn wir haben Termine, die von unseren Kunden vorgegeben werden. Um sie einzuhalten nutzen wir die Autobahn, wenn eine da ist.“ (SZ/bbr)

Sächsische Zeitung, Mittwoch, 4. Juni 2003

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