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Bald mehr Baustellen

Hochwasserschäden werden beseitigt / Kraftfahrer brauchen ab Mai Geduld
Von Barbara Breuer

Quer durch den Weißeritzkreis entlang der Bundesstraße 170 folgt jetzt schon eine Baustelle der nächsten. Das ist jedoch nur ein Vorgeschmack: Ab Mai will das Straßenbauamt Dresden auf der Trasse weitere Stützwände instand setzen und auch die Straßendecken reparieren.

Täglich fährt die Verkäuferin Peggy Dittrich aus Schmiedeberg nach Dresden zur Arbeit. Immer wieder muss sie dabei mit ihrem Pkw anhalten und warten. „Denn auf der Strecke gibt es ziemlich viele Baustellen und Ampeln“, sagt sie. Gegenüber an der Bushaltestelle Richtung Altenberg steht eine Frau aus Glashütte, die in Schmiedeberg eine Umschulung macht. Sie friert und wartet schon seit 30 Minuten auf den Bus. Der quält sich ebenfalls an den zahlreichen Baustellen vorbei. Bald werden es noch mehr.

Derzeit laufen die Bauarbeiten zum Anschluss der Autobahn 17 an die B 170 in Bannewitz. In einigen Orten wie in Schmiedeberg werden an der Bundesstraße mehrere Leitungen von Versorgungsunternehmen verlegt. Und überall entlang der Strecke beseitigt das Straßenbauamt Dresden mit dem beginnenden Frühjahr die Schäden der August-Flut. Diese Arbeiten werden sich an einigen Stellen bis Ende des Jahres hinziehen. Korrigiert oder verlegt wird der Verlauf der B 170 dabei jedoch nicht, ist vom Straßenbauamt Dresden zu erfahren. Die Straße wird so wieder hergestellt, wie sie vor der Flut war. Insgesamt kosten die Reparaturen an Stützwänden, Brücken, Kreuzungen und Fahrbahnoberflächen 6,5 Millionen Euro.

Mit ständigen Anrufen von verärgerten Kraftfahrern rechnet ab Juni der Bauamtsleiter von Altenberg, Andreas Gabler. Dann sollen auch noch die Bundesstraße 170 in Altenberg erneuert und die große Kreuzung in der Bergstadt ausgebaut werden. Zudem wurde die Öffnung der Bundesstraße für den Lkw-Verkehr ab 1. Juli angekündigt. „Für anderthalb bis zwei Tage müssen wir im Sommer die B 170 außerdem in Kipsdorf voll sperren“, erklärt Gabler. Der Grund: Schwere Kräne werden Brückenteile setzen. Die abzusehende Belastung für die Kraftfahrer könnte erheblich reduziert werden. „Dazu haben wir die Öffnung der Hochwaldstraße für den Pkw-Verkehr beantragt“, sagt der Bauamtsleiter. Auch der Kreistag hat dies mittlerweile gefordert.

Der Dresdner Sylvio Burkhardt fährt häufiger mit dem Auto aus der Landeshauptstadt nach Dipps. Normalerweise würde er dafür wegen der Baustellen an der B 170 bis zu 20 Minuten länger benötigen. Doch er kennt einen Trick: „Ich kenne mich gut aus und umfahre die Baustellen einfach.“

Baustellen an der B 170

Dippoldiswalde:Die Brücke über den Schwarzbach soll von Mai bis Juli wieder hergestellt werden sowie drei Stützwände in demselben Zeitraum;

Ulberndorf: Instandsetzen der Brücke über die Rote Weißeritz von Mai bis Juli sowie einer Stützwand von Juni bis Juli; eine Stützwand soll von Mai bis September neu gebaut werden;

Schmiedeberg: Die Fahrbahn entlang der B 170 wird dort von Juni bis Dezember neu gemacht; zudem werden zwei Stützwände von Juli bis Dezember neu gebaut sowie zwei weitere Stützwände im Juli repariert;

Obercarsdorf: Noch bis November wird dort der Abzweig nach Sadisdorf ausgebaut und die Brücke instand gesetzt; zusätzlich ist geplant, die Brücke an der Kellerkurve zu ersetzen und somit die gefährliche Kurve zu entschärfen – wann diese Bauarbeiten durchgeführt werden, ist noch nicht entschieden; im Juli soll zudem eine Stützwand repariert werden;

Altenberg: Die Fahrbahn an der Bundesstraße wird von Juni bis August erneuert; außerdem wir die große Ampelkreuzung Richtung Dresden, Rehefeld, Grenze und Altenberg von Juni bis Juli ausgebaut;

Kipsdorf: Drei Stützwände werden dort im August wieder instand gesetzt;

Bauzeiten: Die angegebenen Bauzeiten beziehen sich auf die voraussichtliche Dauer der Bauarbeiten.

Quelle: Straßenbauamt Dresden.

Sächsische Zeitung, Samstag, 5. April 2003

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