Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Das Eisen ist noch heiß

Bürgerinitiativen sind auf der Hut / Landrat Greif: Noch nichts entschieden
Von M. Schaks und B. Breuer

Es steht 1:0 für uns, aber das Spiel ist noch nicht vorbei.“ So kommentierte Holger Flegel, Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Erzgebirge – Heimat erhalten“, die Entscheidung zur B 170. Dass die geplante Trasse im Bundesverkehrswegeplan so weit hinten rangiert, schreibt er zu 95 Prozent dem Engagement der Bürgerinitiativen zu. Doch Flegel lässt sich davon nicht einlullen. „Es gibt noch Verhandlungen zwischen Bund und Land“, ist er überzeugt. „Jetzt geht das Trommeln los.“ Ein hochrangiger Politiker nach dem anderen käme in den Weißeritzkreis. Für Flegel kein Zufall: „Die versuchen, noch Leute hinter sich zu scharen und die neue Straße doch noch durchzudrücken.“ So verkehrt scheint er damit nicht zu liegen. Landrat Bernd Greif (CDU) hat von den Plänen bislang nur aus der SZ erfahren. Er sieht aber immer noch alle Wege offen. Dass das Straßenbauvorhaben neue B 170 erst an 130. Stelle auftaucht, „will ich nicht überbewerten“, sagte er. Es gehe erstmal prinzipiell um Ausbaumaßnahmen. Das Projekt könne schnell weiter vorn landen, weil es mit Mitteln aus dem Fluthilfefonds gebaut werden soll. Und die Gelder stehen nur bis 2004 bereit. „Wir müssen deshalb in den nächsten vier bis sechs Wochen dazu eine Entscheidung treffen“, so Greif. Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten hingegen spricht bereits von einer verpassten Chance. „Andere freuen sich nun, dass sie eine Ortsumgehung bekommen. Schade, dass nicht so geplant wurde, damit auch wir langfristig mit dem Verkehr leben können“, sagte er. Zwar sei die neue B 170 ein guter Ansatz gewesen, „doch er war nicht zu Ende gedacht“. Denn der Grenzverkehr wäre weiter durch Altenberg und Bannewitz gerauscht. „Unsere Möglichkeiten, im Verkehrswegeplan noch einmal höher zu rutschen, sind zu gering“, schätzt er ein.

Sächsische Zeitung Samstag, 22. März 2003

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