Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Gemeinsam Lösung finden

Holger Flegel aus Elend äußert sich kritisch zum Besuch von Ministerpräsident Georg Milbradt im Weißeritzkreis:

Dass der Ministerpräsident des Landes Sachsen höchstpersönlich in den Weißeritzkreis reist, um das Problem B170 mit den lokalen Politikern zu diskutieren zeigt die Brisanz, die diesem Problem beigemessen wird. Neu war dabei, dass Milbradt versuchte, die politische Verantwortung in den Weißeritzkreis zu transferieren. Und das, obwohl das sächsische Wirtschaftsministerium seit Ende letzten Jahres alles unternimmt, das scheinbar zur Verfügung stehende Geld für ein aberwitziges Projekt an der B170 unter die Leute zu bringen. Milbradt konstatierte, dass der große Transitverkehr auf der A17 fahren und die B170 lediglich den Regionalverkehr transportieren soll. Der aufmerksame Leser fragt sich jedoch, über welche Region Milbradt redete. Wer aus der Region soll denn von noch mehr Verkehr profitieren? Ist der Tourismus nicht größter Arbeitgeber in der Region und der einzige noch halbwegs funktionierende Wirtschaftszweig hier?

Die anderen Äußerungen Milbradts lassen mich schaudern. Wo bleibt denn die Logik, wenn die Transiter nicht mehr auf der B170, sondern auf der A17 fahren und trotzdem eine neue Straße gebaut werden soll? Welche Notvariante soll denn als letzte Alternative gebaut werden? Die ausgebaute Hochwaldstraße genügt doch schon längst diesen Anforderungen. Wo bleiben denn die Menschen ober- und unterhalb der neuen Trasse?

Dann war dort wieder der Versuch, die Menschen in der Region gegeneinander auszuspielen. Oben gegen unten, alte B170 gegen neue B170 - als ob es noch darum ginge. Wichtig ist, dass das Verkehrsproblem an der B170 als Ganzes eine Lösung findet und ebenso, dass die Anwohner an der B170 begreifen, dass nicht „die da oben vom Berg“ ihnen einen Ausweg aus ihrer fürchterlichen Situation verwehren, sondern ein Ministerpräsident Milbradt und sein Kabinett.

Die Menschen „oben auf dem Berg“ wehren sich nämlich nur davor, dass sie ähnliche Verhältnisse bekommen, wie an der B170 und das ist legitim.

Wünschenswert wäre es zudem, wenn die Anwohner an der B170 endlich verstehen, dass „die da oben“ es sehr begrüßen würden, wenn auch „die da unten“ sich endlich an der richtigen Stelle wehren würden.

Wenn Berg und Tal, wenn Altenberg bis Bannewitz gemeinsam eine Lösung für die B170 einfordern, kann sich auch der Ministerpräsident nicht mehr den Bürgern verschließen.

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