Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Stadtrat soll Position zur neuen Trasse beziehen

Bürgerinitiativen gehen auf Kommunalpolitiker zu

Dippoldiswalde. Mit der Bitte, sich eindeutig zu dem Vorhaben Bau einer neuen Trasse für die B 170 zu positionieren, wandte sich der Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten“, Holger Flegel, während der Bürgersprechstunde zu Beginn der Sitzung am Mittwoch an den Stadtrat. Er informierte darüber, dass sich die Bürgerinitiativen „Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten“ und die zuerst gegründete Bürgerinitiative B 170 zum Schulterschluss zusammengefunden haben, und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen wollen.

Flegel forderte die Stadträte auf, sich diesem Schulterschluss anzuschließen. „Befassen Sie sich mit dem Thema und fassen Sie einen Beschluss darüber, wie sich die Stadt positioniert“, sagte Flegel.

Er rechnete vor, dass trotz anders lautender Aussagen seitens des Wirtschaftministeriums und des Straßenbauamtes die neue Trasse nicht vor 2008 oder 2009 fertig sein könne, also etwa zum gleichen Zeitpunkt wie die Autobahn.

Der Stadtrat habe sich mit dem Thema bisher nicht befasst, weil keine Unterlagen dazu vorliegen, auch im Landratsamt nicht, erklärte Bürgermeister Horst Bellmann. Er vertrete die gleiche Ansicht wie Landrat Bernd Greif (CDU), der erklärt hat, die neue Entlastungsstrecke nütze nichts, wenn sie parallel zur Autobahn kommt oder gar später. „Andererseits muss es aber eine Entlastung für die Leute im Tal geben“, stellte Bellmann fest. Wie auch immer die Lösung aussieht, ökonomischen Blödsinn darf es dabei nicht geben, betonte der Bürgermeister. „Es muss erreicht werden, dass der Transitverkehr auf die Autobahn kommt“.

Bellmann sprach sich dafür aus, das Thema im Stadtrat zu diskutieren und sich dann entsprechend zu positionieren, wie von den Bürgerinitiativen gefordert. Allerdings mache das nur Sinn, wenn Fachleute mit an den Tisch kommen, die Rede und Antwort stehen, so Bellmann. Seinem Vorschlag, eine solche Runde zu organisieren, stimmten die Stadträte zu. (SZ/schl)

Sächsische Zeitung
Samstag, 8. Februar 2003

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"