Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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„Ich bin für alle Varianten, die die Bürger entlasten“

Landrat hält neue B 170 für sinnvoll, wenn sich der Autobahnbau nach Prag weiter verzögert
Von Jana Klameth

„Woran sind die Bürger in Sachen B 170? Kommt die Alternativtrasse, wenn ja wann und wo genau wird sie entlang führen?“ Holger Flegel, ein Vertreter der Bürgerinitiative „Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten“, hatte eine ganze Reihe von Fragen an den Kreistag des Weißeritzkreises. Landrat Bernd Greif (CDU) konnte jedoch nur wenige konkrete Antworten geben: „Wir sind nicht Herr des Verfahrens, das ist das Straßenbauamt Dresden“, erklärte er. Greif versicherte aber gleichzeitig, dass es wie bei allen Straßenbauvorhaben eine Anhörung und Abwägung der Einwände der Anlieger geben wird. „Der Kreistag hat im November 2002 lediglich sein Ja dazu gegeben, dass die Trassen untersucht werden sollen, mehr nicht“, stellt Greif klar.

Immer schwere Laster auf der Europastraße

Er verhehlte aber auch nicht, dass er für die neue Trasse ist. „Wir werden die Europastraße nicht herunterstufen können, es wird dort also immer Schwerlastverkehr rollen“, erläuterte Greif. Nicht einmal der Vorschlag, die Gefahrguttransporter auf die Rollende Landstraße zu verbannen, werde von der Mehrheit der Partner wie Nachbarkreise, Zoll, Bundesgrenzschutz mitgetragen. „Und da ich als Landrat die Verantwortung für alle Bürger des Kreises trage, bin ich für alle Varianten, die die Menschen entlasten“, so Greif. Flegel wandte jedoch ein, dass eine neue B 170 nur dann Sinn mache, wenn sie nicht erst nach der A 17 fertig wird. Dem stimmte Greif zu. Er ist jedoch überzeugt, dass sich der Autobahnbau verzögern wird. „Vor 2007 wird die A 17 nicht fertig gestellt sein“, schätzt der Landrat. Die neue B 170, so hätten Vertreter des Dresdner Straßenbauamtes versichert, könnte viel schneller gebaut werden. Die Rede ist immer noch von 2003/04 und nicht, wie ein Bundestagsabgeordneter jetzt sagte, erst 2007. „Dann brauchen wir diese Alternativstrecke tatsächlich nicht mehr und würden uns gegen diese Straße aussprechen“, so Greif.

B 170 -Freigabe erst, wenn Bauarbeiten beendet sind

Den Kreisräten war zudem wichtig, dass die B 170 (alt) erst wieder für den Lkw-Verkehr freigegeben wird, wenn tatsächlich alle Bauarbeiten abgeschlossen sind. „Wenn das wirklich schon im Mai passieren soll, wie erzählt wird, dann haben wir ein Problem“, ist Thomas Kirsten (Freie Wähler) überzeugt.

„Auf den Eröffnungstermin haben wir keinen Einfluss“, gab Greif zu bedenken, versprach aber, sich für einen möglichst späten Freigabetermin stark machen zu wollen. „Es darf nur eine funktionstüchtige Straße in Betrieb gehen“, so Greif.

Sächsische Zeitung Samstag, 1. Februar 2003

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