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Zusammenhang von Lärm und erhöhtem Blutdruck bestätigt

 

Berlin - Menschen aus verkehrslauten Wohngebieten sind häufiger wegen Bluthochdrucks in ärztlicher Behandlung als diejenigen, die an ruhigen Straßen wohnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA) Berlin. Besonders nächtlicher Lärm lässt den Blutdruck steigen, teilte das UBA mit.

Das Erkrankungsrisiko sei größer, wenn die Betroffenen bei offenem Fenster schlafen. An der vom Robert-Koch-Institut (RKI) durchgeführten Studie nahmen 1700 Menschen aus Berlin teil.

Der Studie zufolge hatten Menschen, die nachts vor ihrem Schlafzimmerfenster einen mittleren Schallpegel von 55 Dezibel oder mehr hatten, ein fast doppelt so hohes Risiko, wegen Bluthochdrucks in Behandlung zu sein, wie diejenigen, bei denen der Pegel unter 50 Dezibel lag. Das relative Risiko war größer, wenn Personen bei offenem Fenster schliefen. Zusammenhänge mit anderen Krankheiten, zum Beispiel erhöhte Blutfette oder Migräne, deuteten sich ebenfalls an, konnten statistisch jedoch nicht gesichert werden.

Die Ergebnisse zum Bluthochdruck stehen im Einklang mit Ergebnissen früherer Untersuchungen des UBA, in denen sich ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei stärker mit Lärm belasteten Menschen zeigte. Das UBA plädierte daher für Lärmminderungen zum Schutz der Nachtruhe.

Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de (Stichwort Publikationen)

Dresdner Neueste Nachrichten 28. 02. 2003

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