Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Aus einem Interview mit dem Bürgermeister von Dippoldiswalde, Horst Bellmann (aus dem 21. Dippser Newsletter vom 01. 03. 2003)

Newsletter:
Die nächste Frage befaßt sich mit dem geplanten Neubau der B 170: Bisher hat man dazu keine Stellungnahme aus dem Rathaus lesen können?

Bürgermeister:
Gegenfrage, darf ich Sie mal fragen, wie Sie dazu stehen? Ich ändere meine Meinung nicht.

Newsletter:
Ich sehe dieses Planungsvorhaben kritisch.

Bürgermeister:
Und wie stehen Sie zu den Bürgern im Tal, die die Blechlawine erdulden müssen?

Newsletter:
Müssen die die Blechlawine erdulden? Jetzt funktioniert es auch ohne Blechlawine.

Bürgermeister:
Das ist die große Frage. Genau das ist der Knackpunkt. Müssen die Bürger, die im Tal wohnen, künftig die Blechlawine erdulden? Und da ist es wichtig, dass man Klarheit schafft, welche Möglichkeiten es gibt, um diese Leute zu entlasten. Da ist die große Politik gefragt. Und wenn es keine Möglichkeit vom Gesetzgeber her gibt, die Leute zu entlasten, wenn diese Riesenlawine von LKW's wieder kommt, wird es unerträglich für die Leute. Aus der Sicht wäre eine Entlastungsstraße gut. Wenn es aber Regularien gibt, die den Verkehrsfluß dieser LKW's eindämmen oder mindern, dann brauchen wir die neue Trasse überhaupt nicht. Dann wäre es schade um das Geld und um die zerstörte Natur.
Ich weiß im Moment nicht, wie es gehen könnte. Selbst mit der Schließung des Grenzüberganges für den LKW-Transitverkehr, den man mit der Inbetriebnahme der Autobahn anstreben könnte, weiß ich nicht, welche Auswirkungen das hätte. Wenn Tschechien der EU beitritt, dann gibt's theoretisch nur noch offene Grenzen und dann könnte man nur noch über Verbotsschilder, also eine Tonnagebegrenzung, aber die dürfte sich auch nicht störend auf den Regionalverkehr auswirken, agieren. Es ist nicht einfach, eine Entscheidung herbei zu führen.
Wie gesagt, wenn es Möglichkeiten gibt, die Bürger im Tal zu entlasten, sollte man auf die neue Straße generell verzichten. Aus Kostengründen und aus Gründen zur Schonung der Natur.

Das gesamte Interview finden Sie auf http://www.dippoldiswalde.de/newsletter/interview/

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