Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Das Grundübel ist der Transit-Schwerverkehr!

Zu "Provokation und Hohn" vom 28.06.2003

Sachsen hat im dringenden Bedarf des Bundesverkehrswegeplans eine Reihe wichtiger Projekte unterbringen können - die B 170 neu ist nicht darunter; zu gering wurde offensichtlich das Kosten-Nutzen-Verhältnis (die A 17 wird bereits die "Umgehungsstraße" der Region!) und zu hoch die ökologische Gefährdung eingestuft.
Nun teilt Herr Greif Schelte gegen SPD und Grüne aus - wo aber blieben seine Schelte gegen die eigene Partei, die CDU, als diese wortbrüchig wurde und den unverantwortlichen Beschluss fasste (wogegen im übrigen SPD und Grüne protestierten), die B 170 bereits am 01.07. wieder in eine Richtung zu öffnen??? Das ist unwürdig, das ist Populismus.
Und Herr Greif erwähnt mit keinem Wort unser eigentliches Problem - nämlich den Transitschwerverkehr!
Gewiss haben die betroffenen Gemeinden zur B 170 neu unterschiedliche Standpunkte, aber der Grund für die jeweilige Entscheidung ist immer derselbe, beide Voten - pro und contra - sind letzten Endes Voten gegen Tausende von 40-Tonnern, die täglich durch unsere Ortschaften rollen!
Mit keinem Wort erwähnt Herr Greif auch den Kreistagsbeschluss vom 01.04.2003 gegen diese unzumutbaren Verkehrsbelastungen. Es ist unbekannt, was er für dessen Umsetzung zu tun gedenkt. Wir wissen nicht, wie weit der Kreis mit seinem Vorhaben ist, zunächst die Gefahrguttransporte von der B 170 zu verbannen...
Herr Greif gibt vor, Sachwalter der Interessen der betroffenen Bürger zu sein, aber er hielt es nicht für notwendig, auch nur ein einziges Mal den Einladungen der Bürgerinitiativen gegen den Transitschwerverkehr und B170 neu Folge zu leisten! Dass diese Bürgerinitiativen bereits über 5500 Unterschriften in der Region gesammelt haben, nimmt er ebenso wenig zur Kenntnis...
Die neue Straße kommt nicht, also werden wir Sie, Herr Greif und die Kreisräte künftig daran zu messen haben, was Sie gegen das Grundübel, den Schwerlast-Fernverkehr unternehmen! Hier sollten Sie sich an die Spitze stellen - "als Landrat, wie persönlich als Herr Greif"!!!
Abschließend möchten wir noch einmal den Ministerpräsidenten Milbradt zitieren: "Zuerst müssen sich die Kreisräte und die Anlieger darüber einig werden, welche Rolle diese Straße in Zukunft spielen soll. Liegt der Schwerpunkt auf Natur und Tourismus, dann stört die Straße, erst recht eine neue." (SZ vom 10.03.)
Ja worauf, Herr Greif, soll denn sonst der Schwerpunkt im Osterzgebirge liegen???

Ingrid u. Eberhard Pohl, Bannewitz, 29. 06. 2003

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