Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Für die Umwelt eine Katastrophe

Wolfgang Hackel aus Oberbärenburg ist der Meinung:
Man muss sich schon die Frage stellen: Was bringt uns diese Umgehungsstraße der B 170 in Verbindung mit der Autobahn und der Osterweiterung der EU? Bestimmt keine Ruhe für die Anlieger an der B 170, man schafft damit auch keine Arbeitsplätze, aber eine dritte Fahrspur in Richtung Grenze und damit zusätzlichen Stauraum für die Lkws.
Für unsere Umwelt ist der Bau dieser Straße eine Katastrophe, man versiegelt Tausende von Quadratmetern Boden und erhöht somit das schnelle Abfließen des Wassers in die Täler. Gleichzeitig zerschneidet man mit diesem Straßenbau große Wald- und Feldfläche und opferte ein Vielfaches von Bäumen unseres schon so geschädigten Osterzgebirges.
Mit diesem Bau wird ein weiterer Meilenstein zur Zerstörung unserer Natur gelegt. Die Einengung der Lebensräume der in freier Natur lebenden Tiere schreitet weiter fort. Für viele Menschen unserer Gegend wird mit diesem Bau ein Stück Lebensqualität im Erzgebirge zerstört. Und warum, nur um des lieben Straßenverkehrs wegen?! Ich hoffe, dass es nicht zum Bau der Umgehungsstraße kommt.
zeit mit einem Einbrechen des Bodens zu rechnen. Auch sind Wildbrücken, Lärmschutz, Ausgleichsmaßnahmen, Entschädigungen und dergleichen nötig.
Ein Grund für die neuen Planungen ist sicher auch die Verlegung des Schwerlastverkehrs von der alten B 170. Momentan ist diese für den Schwerlastverkehr nicht passierbar. Wir sind nicht dafür, dass die B 170 und damit die Anwohner erneut vom Schwerlastverkehr strapaziert werden. Der Lkw-Fernverkehr gehört nicht in unser enges Tal. Wir möchten davor warnen, die Anwohner der "alten" Trasse gegen die der "neuen" auszuspielen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, den Schwerlastverkehr mit vernünftigeren Lösungen wie zum Beispiel der rollenden Landstraße zu befördern. Alle Landbesitzenden, in der Landwirtschaft Beschäftigte, Forstwirte, Einwohner der betroffenen Orte, Naturfreunde und Freunde unseres Erzgebirges sollten sich mit allen Mitteln gegen die Pläne zu wehren. Eine Unterschriftensammlung als eine Möglichkeit des Widerstandes soll in den nächsten Tagen ins Leben gerufen werden.

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