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Warten auf Gillo

Grüne werfen Wirtschaftsminister Demokratieverweigerung vor

In dem Theaterstück "Warten auf Godot" geschieht praktisch nichts. Gegen Ende des ersten Aktes erfahren zwei Landstreicher, dass Godot, mit dem sie eine Verabredung haben, nicht kommen kann, aber Godot lässt durch einen Jungen ausrichten, dass er bestimmt am folgenden Tag erscheinen wird. Im zweiten Akt geschieht genau das Gleiche, der gleiche Junge bringt ihnen die gleichlautende Nachricht: Godot wird erst am folgenden Tag erscheinen.

Ähnlich kamen sich am Mittwoch Nachmittag etwa 50 Bürger vor, zu denen sich herumgesprochen hatte, dass der Wirtschaftsminister Sachsens sich ein Bild von der B 170 machen wollte und dabei auch Station auf der Hochwaldstraße bei Oberfrauendorf machen wollte. Ebenso vergeblich warteten, wie zu hören war, eingeladene Journalisten, Bürgermeister und Forstfachleute an anderen Stellen der Strecke. Der Minister ließ ausrichten, er fühle sich in der Thematik ungenügend vorbereitet.

"Das kann man nur als blanken Hohn empfinden angesichts tausender Briefe, die an Herrn Gillo gerichtet waren und vor dem Hintergrund der ausführlichen öffentlichen Debatte zum Thema B 170", schätzt der Vorsitzende der Grünen im Weißeritzkreis, Andreas Warschau, ein. "Liest Herr Gillo keine Zeitung?" Die Grünen werfen dem Minister vor, das offene Gespräch mit den Betroffenen bewusst zu verweigern. "Aus dem Wirtschaftsministerium hört man nichts als hinhaltende Worte und erhält nichtssagende Antwortschreiben, zu den Veranstaltungen der Bürgerinitiativen hat sich noch nie ein Verantwortlicher blicken lassen. Das Haus Gillo betreibt eine Strategie der Demokratieverweigerung und Desinformation, die unglaublich ist. Wenn Herr Gillo heute noch nicht aussagefähig zur Verkehrsproblematik im Osterzgebirge ist, kann man einfach nur einschätzen, dass er als Minister fehl am Platze ist. Wenn er Ahnung hat und nichts sagt, ist er es umso mehr", stellt Warschau fest.

"Im Theaterstück wird klar, dass Godot nicht kommen wird und die Situation nicht ändern wird. Einer der Protagonisten vergisst sogar mehrmals seinen Namen. Auf unsere Situation angewendet, bleibt da nur festzuhalten, dass Gillo als Minister zurücktreten sollte und wir seinen Namen vergessen. Allerdings: Das Theaterstück endet in Unbeweglichkeit. Wir Bürger sollten uns bewegen - nach dem vergeblichen Warten jetzt umsomehr!"

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