Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Presseerklärung der Bürgerinitiative vom 09. Dezember 2002

Nie wieder Schwerlasttransit im Osterzgebirge! Download word

Am 9. Dezember 2002 fand in der Dippoldiswalder Geschäftsstelle der Grünen Liga Osterzgebirge eine Zusammenkunft von Anwohnern der B170 und von potentiell Betroffenen einer geplanten Bundesstraße B170neu statt. Erstere engagieren sich seit dem Frühling dieses Jahres in einer "Bürgerinitiative B 170" gegen die seit der Eröffnung der neuen Grenzzollanlage Altenberg-Zinnwald ins Unerträgliche gestiegenen Belastungen durch den grenzüberschreitenden Schwerverkehr.

Die nun bekannt gewordenen, lange Zeit geheimgehaltenen Pläne zum Neubau einer Bundesstraße auf dem benachbarten Höhenrücken hat darüberhinaus die dort betroffenen Menschen zu einer zweiten, sehr aktiven Bürgerinitiative mit dem Namen "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten" zusammengeführt. Wenngleich die unmittelbaren Beweggründe für das Engagement unterschiedlich sind, besteht in wesentlichen Forderungen auch Übereinstimmung.
Bei der Beratung der Bürgerinitiativen wurden die gemeinsamen Ziele in folgender Erklä-rung zusammengefaßt:

Die Bürgerinitiativen "B 170" und "Lebenswertes Erzgebirge" fordern gemeinsam ein Ende des grenzüberschreitenden Straßenschwerverkehrs im Osterzgebirge. Das verheerende Hochwasser vom August 2002 hat die Belastungsgrenzen der Region deutlich aufgezeigt, gleichzeitig aber auch Chancen eröffnet. Der Gütertransit kam monatelang zum Erliegen, die dafür vorausgesagten, katastrophalen Folgen für die Wirtschaft des Territoriums traten nicht ein.

Wir verlangen mit Nachdruck von den verantwortlichen Behörden und politischen Entscheidungsgremien:

1. keine Wiederaufnahme der grenzüberschreitenden Güterschwertransporte auf der B 170!
- hochwasserschutzgerechter Wiederaufbau bzw. Rückbau der Straße im Tal der Roten Weißeritz
- Sperrung der Grenzzollanlage Altenberg-Zinnwald für den Güterschwerver kehr und sofortiger Rückbau

2. Verlagerung tatsächlich notwendiger Gütertransporte auf die Eisenbahn!
- Ausbau der Rollenden Landstraße
- Einführung effizienter Güterabfertigungs- und -beförderungsstrukturen auf der Bahn

3. kein Ausbau der Infrastruktur im Osterzgebirge für Transitverkehr!
- insbesondere kein Neubau von Bundesstraßen

4. ein umfassendes Verkehrskonzept, das das Osterzgebirge als Tourismusregion erhält und fördert.

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