Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Streckensperrung wenigstens bei Baumaßnahmen ...

Bundesstraße B 14 für Lkw-Verkehr komplett gesperrt – Vorbild für B 170

Nach einem langen Kampf mit den Behörden und der Regierung der Oberpfalz hat es die Bürgerinitiative an der Bundesstraße B 14 (Oberpfalz) geschafft, ihre Forderungen nach einer Sperrung der B 14 für Lkw-Verkehr über 7,5 Tonnen durchzusetzen.

Für den Bundestagsdirektkandidaten der Grünen Andreas Warschau ist das ein ermutigendes Zeichen, auch für die Anwohner der B 170: „Entscheidender Auslöser an der B 14 war die Lärmbelastung. Darüber hinaus war die Sperrung der Bundesstraße an die Fertigstellung der Autobahn gekoppelt.“ Für den Grünen folgt daraus, dass auch in unserer Region spätestens mit Fertigstellung der A 17 bis zur tschechischen Grenze die B 170 für Lkws komplett dicht gemacht werden muss – mit Ausnahme der Anlieger.

Das Beispiel B 14 lehrt darüber hinaus, dass mit der Erstellung von Verkehrskonzepten auch etwas für Anwohner getan werden kann, wenn die Autobahn noch nicht fertig ist.

Dazu sei der Bayrische Innenminister Beckstein zitiert: „ Um die Zeit bis 2008 zu überbrücken und den Schwerverkehr auf der B 14 zwischen der A 6 bei Amberg und der A 93 bei Wernberg-Köblitz durch geeignete Maßnahmen zu verringern, haben die Beteiligten unter Federführung der Regierung der Oberpfalz ein Verkehrskonzept entwickelt. Es sieht vor, die Lkw durch eine ergänzende Wegweisung über die Route von der A 6 bei Waidhaus über die A 93 bis Schwandorf und anschließend auf der B 85 bis zur A 6 bei Amberg-Ost zu leiten. 'Zudem werden aufgrund von bisher zurück gestellten, längst überfälligen Baumaßnahmen an der B 14 die Ortsdurchfahrten Wernberg-Köblitz, Hirschau, Schnaittenbach und auch Schwarzenfeld längerfristig für den überörtlichen Verkehr gesperrt', so Beckstein.“ (Quelle: http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2005/330.php )

„Ein solches Engagement vermisse ich leider in Sachsen“, stellt Warschau fest. „Das einzige Verkehrskonzept der sächsischen Regierung scheint die Hinhaltetaktik bis zur Fertigstellung der A 17 zu sein. Dazu passt dann auch, dass man sich in Bezug auf die Feinstaubproblemaik auf – für mich nebulöse – Hochrechnungen zurückzieht, anstatt einmal wirklich zu messen. Und dass man bei Baumaßnahmen Strecken sperren kann, scheint in Sachsen auch unbekannt.“

Das A-14-Beispiel mache allerdings auch klar, dass Erfolge gegenüber der Wirtschafts- und Verkehrslobby nur erzielt werden können, wenn die Bürger einen langen Atem beweisen und die Politik nachhaltig auf ihre Probleme aufmerksam machen. „Leider habe ich das Gefühl, dass entlang der B 170 die Resignation überhand genommen hat. Die Erfolge in der Oberpfalz sollten uns aber Mut machen“, ist Warschau dennoch optimistisch.

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