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Pettenbach und Inzersdorf drängen auf Lkw-Fahrverbot auf der B120

PETTENBACH/INZERSDORF. Ein Lkw-Fahrverbot fordern die Ortschefs von Pettenbach und Inzersdorf auch für die B120. Die Autobahn-Maut für Lkws dränge den Schwerverkehr auf die B120 , bestätigen Gendarmen.

Vergeblich mühte sich in der Vorwoche so mancher Pettenbacher, um die Scharnsteiner Bundesstraße (B120) auf jener Grafik auszumachen, die die künftig mit Lkw-Fahrverboten belegten Landes- und Bundesstra ße kenntlich machte.

Die Straße, die bei Inzersdorf von der B138 abzweigt und über Pettenbach und Scharnstein nach Gmunden führt, ist vorerst nicht unter jenen Routen, von denen Transit-Lkws über 3,5 Tonnen bald fern bleiben müssen.

"Dabei ist die Straße ein klassischer Fall einer Ausweichroute", wundert sich ein Gendarm vom Posten Pettenbach: "Wir sehen es jeden Tag: Die Zahl der Lkws, die sich durch den Ort zwängen, hat seit Einführung der Maut auf den Autobahnen deutlich zugenommen." Von der Pyhrnroute (A9/B138) aus Richtung Süden kommende Lkws würden über die Scharnsteiner Bundesstraße zu den A1-Anschlusstellen Vorchdorf bzw. Regau fahren, anstatt über A9 und Voralpenkreuz die Westautobahn anzusteuern. Verschärft werde die Situation durch die enge Ortsdurchfahrt von Pettenbach, so der Beamte. Regelmäßig käme es im Ortsgebiet daher zu Staus.

"Bis wir die Umfahrung fertig gestellt haben, ist jeder Lastwagen, der durch Pettenbach fährt, eine mittlere Katastrophe", weiß auch Pettenbachs Bürgermeister Friedrich Schuster (VP). Er will sich daher dafür einsetzen, dass auch auf der B120 ein Lkw-Fahrverbot (ausgenommen Quell- und Zielverkehr) ausgesprochen wird.

Ähnliches schwebt auch Inzersdorfs Bürgermeister Franz Gegenleitner (VP) vor, durch dessen Gemeinde sich die B120 ebenfalls windet: "Wir werden nächste Woche einen Brief an den LH-Stv. Erich Haider senden und ihm ein Lkw-Fahrverbot auf der B120 vorschlagen", kündigt er an.

Quelle: http://www.nachrichten.at/lokal/steyr/271737?PHPSESSID=7a03328ca67dd11b0220eb7765874149

Fahrverbot für Lkws auf Bundesstraßen
Weil immer mehr Lkws auf Bundesstraßen unterwegs sind, um Lkw-Maut zu sparen, wird die Notbremse gezogen. Auf 14 Ausweichrouten werden Fahrverbote für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht eingeführt.

Zu den Ausweichrouten, auf denen Fahrverbote verhängt werden sollen, zählen unter anderem die B141 im Innviertel und die B1. Von diesem Verbot sind Zustelldienste zu Geschäften und die Wegfahrt von den eigenen Betrieben ausgenommen. Darauf haben sich am Donnerstag Verkehrslandesrat Erich Haider (SPÖ) und Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner geeinigt.

Anstieg um 73 Prozent
Nach einer jüngsten Verkehrszählung des Landes Oberösterreich ist der Lkw-Verkehr auf Bundesstraßen nach der Einführung der Lkw-Maut auf Autobahnen um bis zu 73 Prozent gestiegen.

Der Lkw-Verkehr sei für die Menschen in den Gemeinden und jene, die an den Bundesstraßen leben, unzumutbar, sagte Haider. Ziel sei es, den Transitverkehr wieder dorthin zu verlagern, wo er hingehört - auf die Autobahnen.

Überwachung durch Gendarmerie
Für die Umsetzung des Lkw-Fahrverbotes soll die Gendarmerie sorgen. Sie wird künftig auf Bundesstraßen alle Frachtpapiere genau überprüfen. Maut-Flüchtlinge müssen dann mit saftigen Geldstrafen rechnen.

Keine wirtschaftsfeindliche Maßnahme
Das Lkw-Fahrverbot auf Bundesstraßen wird auch von der oberösterreichischen Wirtschaftskammer mitgetragen. Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner ist davon überzeugt, dass dieses Fahrverbot keine wirtschaftsfeindliche Maßnahme ist, sondern ein Beitrag zur Lebensqualität für die Menschen.

Der individuelle Lkw-Verkehr sei von dem Fahrverbot ausgenommen, daher sei mit keinen negativen Auswirkungen für die heimische Wirtschaft zu rechnen, so Trauner.
Quelle: http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=4&id=320073

Kampf gegen Mautflüchtlinge
Jetzt rüstet sich auch die Donaubundesstraße (B3) im Donautal gegen eine Welle von Lkws, die wegen der Maut auf die Bundesstraße ausweichen.
Anrainer verlangen Fahrverbot
Im benachbarten Niederösterreich hat die Landesregierung bereits ein Lkw-Fahrverbot für die B1 zwischen Melk und St. Valentin beschlossen. Das werde viele Spediteure dazu verleiten, auf der Donaubundesstraße bis nach Linz zu fahren, befürchten die Anrainer, die ein solches Fahrverbot nun auch für einen Teil der B3 verlangen.

Bürgermeister will Verkehrszählung
Der Bürgermeister von St. Nikola, Nikolaus Prinz, kündigt fürs erste eine Verkehrszählung im Ort an. Am effizientesten wäre seiner Meinung nach dann ein Fahrverbot für Lkw - mit Ziel und Quellverkehr ausgenommen. "Alle, die in der Region etwas zu tun haben, sollen fahren können. Jene, die nur durchfahren, müssen wir wegbringen," sagt Prinz.
Quelle: http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=4&id=319459

Länder machen "Fluchtwege" dicht
Seit Einführung des Road-Pricing weichen offenbar immer mehr Lkws auf Land- und Bundesstraßen aus. Fahrverbote sollen dieses Ausweichen nun unterbinden und die Maut-Flüchtlinge wieder zurück auf die Autobahnen lenken. Einige Verbote sind schon in Kraft.

Lkw-Fahrverbot auf Bundesstraßen
Auf fünf Bundesstraßen in Niederösterreich bestehen bereits Fahrverbote für Lkws ab 3,5 Tonnen. Weitere derartige Fahrverbote könnten folgen. Die Verkehrsabteilung des Landes will nun allen Meldungen jener Gemeinden nachgehen, die über einen starken Anstieg des Lkw-Verkehrs seit der Einführung der Autobahnmaut klagen.

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