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Entlastung für die B 170/E55

Sachsen und Tschechien vereinbaren "Einbahnstraßen"-Lösung

Nur noch halb so viele Transit-Lkw wie jetzt sollen künftig auf der Europastraße 55 (B170-I/8) fahren. Sachsen und Tschechien wollen dafür am Grenzübergang Altenberg-Cinovec Lastkraftwagen ab 12 t Gesamtgewicht nur noch in Richtung Deutschland abfertigen. Der Gegenverkehr soll vorrangig den Übergang Neugersdorf in der Oberlausitz oder auch den Übergang Schönberg im Vogtland nutzen.

Darauf einigten sich Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) und der tschechische Vizeminister Jirí Kubinek in der vergangenen Woche. Nach Zustimmung des Bundes und einer Vereinbarung der deutschtschechischen Innenministerien könnte die Regelung im Februar in Kraft treten. Die erweiterte Nutzung des Grenzübergangs Reitzenhain für Schwerlastverkehr wurde von tschechischer Seite abgelehnt, ebenso wie ein Nachtfahrverbot auf der B 170/I 8 wegen fehlender Stauflächen.

"Mit dieser 'Einbahnstraßen'-Lösung erhöhen wir die Verkehrssicherheit", begründet Staatsminister Thomas Jurk diese Vereinbarung. "Ich freue mich, dass Tschechien unseren Vorschlag mitträgt." Mit der EU-Erweiterung sei der Transit-Lkw-Verkehr enorm angestiegen. Vor allem bei der Begegnung der Schwerlaster und in Abschnitten mit großem Gefälle habe sich damit auch die Unfallgefahr drastisch erhöht.

Zudem stehen umfangreiche Bauarbeiten im Bereich Obercarsdorf, Dippoldiswalde und Schmiedeberg an, die abschnittsweise halbseitige Straßensperrungen nötig machen werden. Schon jetzt führen Verkehrsstörungen auf der E55 regelmäßig zu Rückstaus auf der A 17 im Stadtbereich Dresden.

"Ende 2006 steht dem Schwerlastverkehr mit der Autobahn Dresden- Prag eine schnelle und komfortable Verbindung zur Verfügung", so Jurk. Er halte es darum für die Speditionen für zumutbar, für diese Übergangsmonate eine längere Wegstrecke in Kauf zu nehmen. Der regionale Wirtschaftsverkehr ist nicht betroffen.

Nach Fertigstellung der A 17 soll der Grenzübergang Altenberg nur noch für Pkws und regionalen Wirtschaftsverkehr geöffnet sein. Auch darauf verständigten sich Jurk und Kubinek in ihrem Gespräch.

Pressemitteilung SMWA 10. Januar 2006

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