Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

Shop | Gästebuch | Forum | Kontakt | Impressum
Presse 2006 | Presse 2005 | Presse 2004 | Presse 2003 | Presse 2002
aktuelle Aktionen | Aktionen der Vergangenheit | Tour de Natur |
Bürgerinitiative | Bündnis 90/Die Grünen | SPD | PDS | CDU | andere |
Briefe von Bürgern/Initiativen | Briefe von Parteien | Antworten |
0

 

Ermutigung, weiter für tragfähige Verkehrslösungen einzutreten

Grüne begrüßen „Einbahnstraßen-Regelung“ auf B 170 – Kritik: zwei Jahre zu spät

„Die wesentliche Botschaft ist, dass Verkehrsbeschränkungen auf der Bundesstraße möglich sind“, freut sich Grünen-Kreisverbandsvorsitzender Andreas Warschau über die Ankündigung aus dem sächsischen Wirtschaftsministerium, die Anwohner der B 170 über eine „Einbahnstraßen-Lösung“ zu entlasten. „Ich hoffe, dass die Regelung jetzt tatsächlich umgehend verwirklicht wird und es nicht bei Versprechungen bleibt.“

Allerdings käme die Kehrtwende des Wirtschaftsministeriums zwei Jahre zu spät: „Statt die Bürger jahrelang hinzuhalten und auf die A 17 zu vertrösten, hätte man schon im Mai 2004 die B 170 für Lkws sperren und damit auch der Rollenden Landstraße eine Chance geben können“, meint Warschau. Viel Leid wäre damit vermieden worden. Es sei anerkennungswürdig, dass der Wirtschaftsminister seiner gesellschaftlichen Verantwortung nun endlich wenigstens teilweise gerecht werde.

„Wenn die IHK jetzt von unzumutbaren Umwegen spricht, muss sie sich schon fragen lassen, was denn für das Leben entlang der Bundesstraße in den letzten Jahren zumutbar gewesen ist“, reagiert der Grüne auf die erwartete Kritik der Transport-Lobby. „Die Erschwernisse für die Spediteure sind mehr als vertretbar angesichts der alltäglichen Katastrophe in den Orten an der B 170.“

„Uns ist aber auch klar, dass man mit der vorgeschlagenen Regelung die Probleme nur verschiebt. Gut, dass gleichzeitig auch klargestellt wurde, dass mit Fertigstellung der A 17 der Grenzübergang Zinnwald nur noch für den regionalen und Pkw-Verkehr geöffnet sein wird. Wir sollten uns ermutigt fühlen, jetzt umso mehr für wirklich tragfähige Lösungen einzutreten, die meiner Ansicht nach in Verkehrsverlagerung auf die Schiene und letztendlich Verkehrsvermeidung bestehen.“

(Pressemitteilung Kreisverband Weißeritzkreis, 10. 01. 2006)

Über uns | Site Map | Privacy Policy | Kontakt | ©2005 Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge"