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Die Sperre für Laster wird löchrig

B 170. Weitere Lkw-Fahrer erhalten freie Fahrt. Das Landratsamt gerät unter Druck.

Die strenge B-170-Sperre für Schwerlaster von Possendorf nach Altenberg wird aufgeweicht. Neben Lkws aus dem Weißeritzkreis und dem tschechischen Raum Teplice und Usti nad Labem dürfen jetzt auch Brummis aus dem Gebiet Litomerice und der Gemeinde Decin auf dem gesperrten Abschnitt fahren. Sie brauchen dafür weder eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen noch eine Gebühr zu entrichten. Das Landratsamt Weiße-ritzkreis wird die so genannte Allgemeinverfügung erweitern, sagte gestern Vize-Landrat Thomas Rechentin (CDU).

Dem vorausgegangen war ein entsprechender Wunsch des sächsischen Wirtschaftsministeriums und der tschechischen Seite. Dieser ging über die jetzige Regelung noch hinaus, bestätigte Ministeriumssprecherin Martina Pirk. Die Tschechen hätten darum gebeten, freie Fahrt auf dem gesperrten B-170-Abschnitt für Lkws auch noch aus dem gesamten ehemaligen Kreis Decin zu ermöglichen.

Begehrlichkeiten in diese Richtung gab es offenbar auch auf deutscher Seite. Um gleiche Verhältnisse diesseits und jenseits der Grenze zu schaffen, sollten deshalb auch Schwerlaster aus den Landkreisen Sächsische Schweiz und Freiberg von der B-170-Sperre ausgenommen werden.

Doch dieses Ansinnen lehnte das Landratsamt Weißeritzkreis ab. Vor allem ist die Sorge groß, dass nach und nach „unsere Allgemeinverfügung so löchrig wie ein Schweizer Käse wird“, sagte Rechentin. Und auf welcher Grundlage sollten dann ähnliche Wünsche zum Beispiel aus Dresden abgelehnt werden?

Wie darauf das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert, war gestern Abend offen. Rechentin hofft, mit Argumenten überzeugen zu können.

Von Mandy Schaks, Sächsische Zeitung 17. 03. 2006

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