Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Pro: Erster Schritt zur Entlastung ist getan

Ich war gestern in Karsdorf, wo die Polizei die Lkws kontrolliert. Es war für mich schon ein bewegender Augenblick, als der erste Transit-Laster zurückgeschickt wurde. Vier Jahre lang haben wir dafür gekämpft!

Wir sind froh über jede Erleichterung auf der B 170. Aber uns ist auch klar, dass wir den Verkehr erst einmal nur verschieben. Deshalb kann das auch keine Endlösung sein. Wenn die Bauarbeiten 2006 fertig sind, muss es auf der B 170 eine Tonnagebegrenzung geben. Der Schwerverkehr gehört auf die Schiene. Der gestrige Tag war der erste Schritt. Es lohnt sich also zu kämpfen. Und wir werden weiter kämpfen.

Was ich aber nicht verstehe: Warum mischt sich das Wirtschaftsministerium in Angelegenheiten des Kreises ein und hebt zum Teil die Gebührenpflicht für Ausnahmegenehmigungen auf?

Andreas Warschau Bürgerinitiative Lebenswertes Erzgebirge

Contra: Speditionen werden Wege finden

Ich habe großes Verständnis für die Anwohner der B 170, glaube aber nicht, dass die Einbahnregelung eine Lösung ist. Man sollte die Speditionen nicht unterschätzen. Einige werden sich jetzt Frachtaufträge in der Grenzregion besorgen. Andere Transportunternehmen werden Briefkastenfirmen gründen. So oder so werden sie sich ihre Ausnahmegenehmigungen organisieren, um die Einbahnregelung zu umgehen. Niemand wird kontrollieren, ob die angegebenen Fahrten wirklich notwendig waren. Deshalb finde ich, dass es besser gewesen wäre, den Verkehr einfach so weiter fahren zu lassen. Parallel dazu hätte man die Anstrengungen zur Fertigstellung der A 17 verstärken müssen. Vielleicht wäre die Autobahn dann schon im Oktober fertig. Bei den Tschechen lassen die Bauaktivitäten zu wünschen übrig.

Frank Gössel (CDU), Kreisrat und Geisinger Bürgermeister

Kommentar: Es geht

Bei aller Skepsis, die angesichts der neuen Verkehrsregelung auf der B 170 bleibt. Bei allen Belastungen, die durch die immer noch zahlreichen Lkws den Anwohnern auch weiterhin schwer zu schaffen machen. Bei allen Aufgaben, die da noch vor dem Weißeritzkreis stehen. Eins zeigte sich in den vergangenen Wochen deutlich: Was in kurzer Zeit per Kraft und mit gesundem Menschenverstand auf einmal mit der B 170 möglich ist.

Nach der Flut 2002 schien es, als konnte die Transitstrecke nicht schnell genug wieder für den Lkw-Verkehr geöffnet werden. Und dabei waren die Schäden noch beträchtlich. Nicht umsonst ziehen sich die Reparaturen und Sanierungen bis heute hin. Jetzt aber ist möglich, was vor Monaten aussichtslos schien: Eine B-170-Sperre, zumindest in einer Richtung. Das sollte Mut machen, auch für die Zeit danach. Es geht nämlich vieles.

Mandy Schaks, Sächsische Zeitung 16. 03. 2006

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