Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Eine Lösung, die keine ist

Kommentar. Steffen Klameth über Sachsens längste Einbahnstraße – die B170.

Na endlich, ruft es aus dem Osterzgebirge. Wie lange noch, tönt es aus der Lausitz. Seit gestern dürfen schwere Transit-Lkws die Bundesstraße 170 nur noch in Richtung Dresden befahren; wer nach Tschechien will, muss Umwege über Neugersdorf oder Schönberg in Kauf nehmen.

Die Konsequenzen der neuen Verkehrsregelung waren vorauszusehen: Bis zu 4 000 Brummis, die zuletzt täglich (!) die wichtige Transitstrecke nutzten, bleiben nicht plötzlich in der Garage. Natürlich suchen sie sich neue Wege – und da gibt es in Sachsen eben nur die beiden ausgeschilderten Alternativen. Nun haben die Anwohner an den Bundesstraßen 6 und 92 den Lärm und Gestank am Hals. Keine Frage: Das löst das Problem nicht, sondern verlagert es nur.

Warum also dann der ganze Aufwand? Weil die B 170 zwischen Possendorf und Altenberg wegen der immensen Belastungen und nach dem langen Winter in einem derart miserablen Zustand ist, dass sie auf langen Abschnitten runderneuert werden muss. Im Grunde ist die Transitstrecke in den kommenden Monaten eine einzige Baustelle mit vielen halbseitigen Sperrungen – deshalb die Einbahnstraße für Brummis.

Ein Vergnügen wird die Fahrt auf der B 170 also auch in naher Zukunft nicht sein. Bei schweren Unfällen – wie gestern Nachmittag – ist die Straße trotzdem dicht. Entwarnung ist erst mit der Freigabe der A 17 bis Tschechien in Sicht.

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