Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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„Wir erwarten 300 Laster zusätzlich“

Tagesgespräch Mit Dr. Bernd Rohde vom Wirtschaftsministerium

Stehen die Verbotsschilder pünktlich am Straßenrand?

Davon gehen wir aus. Wir haben alles Nötige rechtzeitig beauftragt.

Wird die Polizei das Durchfahrtsverbot in Bautzen auch tatsächlich durchsetzen können?

Auch wenn die Verkehrspolizei über zu wenig Personal klagt, denken wir, dass die nötigen Kontrollen stattfinden. Derzeit stimmen wir die Einzelheiten mit der Polizei ab. Vor allem in der Anfangsphase sind solche Kontrollen enorm wichtig.

Wie viele zusätzliche Lastwagen kommen auf die Region zu?

Wir rechnen mit maximal 300 Lkws pro Tag mehr. Aber die Ausschilderung an der Autobahn sorgt dafür, dass die Bautzener Innenstadt davon weitgehend frei bleibt. Problematisch könnte es werden, wenn das Navigationssystem den Fahrern anzeigt, dass es kürzer ist, schon Bautzen-West abzufahren. Aber wer mit dem schweren Lkw einmal durch die Innenstadt gefahren ist, der bereut es.

Wie kommen Sie gerade auf die Zahl 300?

Beim Hochwasser 2002 war die B 170 schon einmal gesperrt. Und der Ausweichverkehr Richtung Neugersdorf lag damals auch in dieser Größenordnung.

Wo ist die größte Staufalle in Bautzen?

Besonders eng ist es an der Friedensbrücke und wird es wohl auch bleiben. Dort überlagert sich der Verkehr, der auf der B 6 rollt, mit dem von der B 96 aus Richtung Norden. Diese Bundesstraße können wir aber nicht sperren, auch wenn das für Bautzen am besten wäre. Denn dann würden wir aber den ganzen Süden verkehrstechnisch abhängen. Hier ist die Westtangente die einzige Lösung: Wir hoffen, dieses Jahr mit ihrem Bau beginnen zu können.

Nicht nur Bautzen liegt an der B 6. Was ist mit den anderen Orten, wie zum Beispiel Hochkirch?

Da sehe ich leider keine Lösung. Wir können bestenfalls Schilder aufstellen und Radarkontrollen machen, damit die Lastwagen nachts nicht durch die Orte rasen – aber eine Ausweichstrecke ist hier einfach nicht vorhanden.Sachsen

Gespräch: Christoph Scharf, Sächsische Zeitung, 15. 03. 2006

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