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Bauleute erobern die B 170

Ausbauprogramm.Dieses Jahr erhalten mehrere Abschnitte zwischen Altenberg und Bannewitz eine neue Schwarzdecke.

Die B 170 wird dieses Jahr zur Großbaustelle. Deshalb sieht sich das Wirtschaftsministerium zu drastischen Schritten gezwungen. Die Straße soll ab 15. März für Lkws ab zwölf Tonnen ab Possendorf in Richtung Grenze gesperrt werden. Das ist auch nötig, erläutert Referatsleiter Dieter Brösa, der beim Straßenbauamt Meißen-Dresden für Straßenunterhaltung zuständig ist. Die starke Verkehrsbelastung habe ihre Spuren an der B 170 hinterlassen. Es seien dieses Jahr so viele Baustellen zwischen Altenberg und Bannewitz geplant, dass ohne Sperrung in eine Richtung das Verkehrsproblem programmiert wäre.

In Obercarsdorf sollen die Straßenbauer auf der B 170 bereits in diesem Monat loslegen. Nachdem der Abschnitt zwischen der Ni-tzsche-Brücke bis zur Kellerkurve 2005 ausgebaut wurde, kommt nun ein weiteres 600 Meter langes Stück an die Reihe. Geplant ist, dass die Arbeit im Mai dieses Jahres geschafft ist.

Ausgebaut werden soll auch die B 170 durch Ulberndorf. Das Planfeststellungsverfahren für das 2,3 Kilometer lange Stück zwischen der Dippser Aral-Tankstelle bis Obercarsdorf läuft. In der vergangenen Woche wurde mit Betroffenen bei einem Erörterungstermin im Regierungspräsidium Dresden (RP) über das Vorhaben diskutiert. Der Baubeginn hängt davon ab, wann das RP mit der Planfeststellung die Baugenehmigung erteilt. Gehofft wird, dass die Arbeiten noch im zweiten Halbjahr beginnen können.

„Dann planen wird noch eine ganze Reihe von Unterhaltungs- und Reparaturmaßnahmen“, stellt der Referatsleiter in Aussicht. Dabei wird die alte, schadhafte Fahrbahndecke in einer Stärke von bis zu zwölf Zentimetern abgefräst und erneuert. Das geschieht auf mehreren Abschnitten zwischen Altenberg und Bannewitz. Der Deckenbau beginnt bei Altenberg unterhalb der Serpentinen, der so genannten Baukahre. Dort wird die Fahrbahn auf zwei Abschnitten bis kurz vor den Ortseingang Kipsdorf frisch asphaltiert.

Nördlich von Kipsdorf gehen die Arbeiten weiter. Dort soll die Bundesstraße auf 2,2 Kilometern eine neue Schwarzdecke erhalten.

Anrücken werden die Straßenbauer auch in Schmiedeberg. Zwischen den Abzweigen Oberfrauendorf und B 171 wird Brösa zufolge die Fahrbahn in Schuss gebracht. Geplant sind noch weitere Abschnitte nördlich der Kreisstadt. Erneuert werden soll die Fahrbahndecke auf 1,8 Kilometern Länge zwischen Dippoldiswalde und Oberhäslich.

Auch im unteren Kreisgebiet werden Schäden auf diese Weise beseitigt. Das Straßenbauamt hat das 1,3 Kilometer lange Stück zwischen Possendorf und Hänichen im Blick. Unklar sei noch, ob alle dort vorhandenen drei Fahrspuren erneuert werden. In allen geplanten Abschnitten würden auf jeden Fall zwei Streifen asphaltiert.

„In diesem Jahr werden wir an einigen Stellen der B 170 noch kleine Reparaturen durchführen“, sagt der Referatsleiter. „Insgesamt ist das ein anspruchsvolles Programm“, schätzt er ein. Einen genauen Zeitplan für die Arbeiten konnte Brösa noch nicht nennen. Eines steht fest: Losgehen wird der Bau in Obercarsdorf und sich dann in den anderen Abschnitten peu à peu bis zum Herbst 2006 hinziehen.

Sperrung und Ausbau

Ab 15. März wird die B 170 ab Possendorf in Richtung Grenze für Lkws ab zwölf Tonnen gesperrt. Ausnahmen gibt’s für die regionale Wirtschaft.

Die Lkws sollen dann auf die Grenzübergänge in Neugersdorf und Schönberg ausweichen.

Der Transitverkehr aus Tschechien darf weiterhin über die B 170 rollen.

Grund für die Einschränkung sind umfangreiche Bauarbeiten.

Auf knapp drei Kilometern wird die B 170 grundhaft ausgebaut.

Die Schwarzdecke wird in mehreren Abschnitten auf insgesamt 9,3 Kilometern erneuert.

Von Peter Hilbert, Sächsische Zeitung 07. 03. 2006

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