Bürgerinitiative B 170 "Lebenswertes Erzgebirge - Heimat erhalten!"

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Solidarische Notlösung

Von Olaf Kittel zur Neuregelung des Lkw-Verkehrs in Richtung Prag.

Ist das nun eine gute oder eine schlechte Lösung, schwere Lkws statt über das Erzgebirge durch die Lausitz und das Vogtland nach Tschechien zu schicken?

Die Antwort hängt natürlich für viele davon ab, ob sie an einer Transitstrecke wohnen – und vor allem an welcher. Anwohner der B 170 zwischen Bannewitz und Zinnwald dürfen etwas aufatmen. Sie wurden viele Jahre lang bis weit über die Schmerzgrenze hinaus belastet. Einen Teil der Last werden nun die Lausitzer zwischen Bautzen und Neugersdorf tragen. Das weckt keine Begeisterung – ihnen steht ein schweres Jahr bevor.

Leider gibt es aber gegenwärtig keine gute, für alle akzeptable Variante. Deshalb ist der jetzt gefundene Kompromiss eine solidarische, eine vernünftige Notlösung. Umso unverständlicher, dass das federführende Wirtschaftsministerium ausgerechnet jene vor den Kopf stößt, die größere Lasten zu tragen haben. Die Landkreise und Kommunen in der Lausitz wurden mit ihren Problemen komplett allein gelassen, der Bautzener Landrat erfuhr von der Lkw-Lawine ab 15. März von der SZ.

Erst Ende des Jahres ist die gute Lösung in Sicht – wenn die A 17 bis über das Erzgebirge führt. Bis dahin werden die Anwohner der Transitstrecken durchhalten müssen. Für diese Geduld dürfen sie erwarten, dass endlich eine lange angemahnte Regelung gefunden wird, die Lkws ohne Wenn und Aber auf die Autobahn zwingt.

( Sächsische Zeitung 24. 02. 2006)

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