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Landrat: Autobahn entlastet B 170 kaum

Selbst nach der Fertigstellung der Autobahn A 17 in diesem Sommer sieht der Landrat des Weißeritzkreises, Bernd Greif (CDU), noch keine entgültige Entlastung für die Anwohner entlang der Bundesstraße B 170. Die Verkehrsdichte werde dann voraussichtlich nur um zehn Prozent sinken.

Im vergangenen Jahr rollten 666 800 Brummis auf der Bundesstraße, 47 800 mehr als im Vorjahr. "In zehn bis 15 Jahren rechnen wir bereits wieder mit täglich 2000 Lkw", schätzt Greif ein. Dieser Prognose liege die Annahme eines wirtschaftlichen Aufschwungs zugrunde, der für mehr regionalen und grenzüberschreitenden Warenverkehr sorgen dürfte. Im Zuge des Schengener Abkommen werde sich der Grenzverkehr von und nach Tschechien künftig weiter vereinfachen, betonte Landratsamtssprecherin Dorothea Bold.

"Ein Nachtfahrverbot und eine Tonnagebegrenzung sind geplant, wenn die A 17 fertig ist", erklärte dazu Lea Mock, Sprecherin des sächsischen Wirtschaftsministeriums. Die vom Landrat geschätzte Verkehrsentwicklung hält Mock aber für zu hoch. Greifs Bedenken, dass die B 170 nach Fertigstellung der Autobahn in Richtung Prag bautechnisch gesehen stiefmütterlich behandelt werden könnte, will die Ministeriumssprecherin ausräumen. "Schon jetzt werden die Fahrbahnbeläge in Obercarsdorf, Dippoldiswalde und Schmiedeberg erneuert, für Ulberndorf läuft derzeit ein Planfeststellungsverfahren." Konkrete Baupläne könne es jedoch erst nach den Haushaltsverhandlungen des Bundes geben.

Um der untragbaren Situation der Anwohner schon jetzt ein Ende zu bereiten, die sich ständig über eine verstopfte beziehungsweise bei Unfällen gesperrte B 170 ärgern müssen, wandte sich das Landratsamt Anfang Dezember 2005 mit dem Entwurf einer verkehrsrechtlichen Anordnung an das Wirtschaftsministerium. "Wir schickten das Schreiben zur Prüfung und mit der Bitte um Zustimmung ans Ministerium", so Boldt. Es ging in diesem Entwurf um ein Nachtfahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen. Doch sei vom Land nicht das erhoffte Signal gekommen. "Man versicherte uns Verständnis für die schwerwiegende Problematik und forderte uns auf, den Entwurf dem Regierungspräsidium vorzulegen."

Dresdner Neueste Nachrichten 05. Januar 2006

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